Meine Fresse! War der Film schlecht! Schon in den ersten 15 Minuten wusste ich, dass dieser Film ein hässlicher Klon von "Transformers" und "Der Tag an dem die Erde still stand" sein würde. Die Story ist vorhersehbar und langweilig, die Effekte sind oberes Mittelmaß und die Charaktere sind einfach nur noch beschissen. Wirklich! Wir haben den 0815-Hauptcharakter, den 0815-Schwarzen für die billigen Lacher, die 0815-Böse Geliebte, den 0815-Bösewicht, den 0815-Echten Bösewicht, usw. Die Action? Transformersklon. Die Superwaffe? OH! Ich habe noch nie in meinem Leben Nanoroboter gesehen, die ganze Städte zerlegen!!! Ich könnte mich jetzt dumm und dappig darüber schreiben, wie schlecht der Film sonst noch so ist...Aber ich lass es einfach mal.
Dass ich das jetzt auch noch extra schreiben muss... Viele der Leser haben mich angesprochen ob mir das wirklich passiert ist. Erst mal: Nein! Das ist eine vollkommen fiktive Geschichte!
Dieser Blog ist nicht ernst zu nehmen. Er ist an Freunde und Familie, sowie langjährige VL-Bekanntschaften gerichtet. Also hört gefälligst auf mich andauernd zu fragen, ob das echt ist oder nicht!
Nachdem ich mein Review von FF13 gepostet hatte, dauerte es nicht lange bis mich die ersten Fangirls auf einen Fehler aufmerksam gemacht hatten. Das lange Getanze der Spielefiguren beim Paradigmenwechsel kommt nur beim ersten Paradigmenwechsel in einem Kampf vor. Ich danke all jenen, die mit ihrem unglaublichen Genius zu dem Schluss gekommen sind, dass ich mit dem neuen Kampfsystem nicht zurecht komme. Dennoch vertrete ich die Ansicht, dass das neue Kampfsystem perfekt für einarmige Komapatienten ist. Es ist immernoch eine Misshandlung des "A"/"X"-Knopfes und in etwa so abwechselungsreich wie eine Schublade mit weißen Socken.
Da es mittlerweile zum Standart gehört eine Liste mit seinen Top Filmen/Spielen/Bands zu erstellen, dachte ich mir, ich poste mal meine 20 Lieblingsfilme. Ps:Es ist eine Liste MEINER Lieblingsfilme. Mir ist klar, dass eine Liste mit den besten Filmen aller Zeiten anders aussehen würde.
20. Terminator 2 Ich bin kein Schwarzeneggerfan. Ich mag seine Filme einfach nicht. Aber in Terminator fand Arnie endlich seine Traumrolle. Ein emotionsloser Killerroboter, der versucht die Gefühle der Menschen zu verstehen, es aber dennoch nicht auf die Reihe bekommt. Tja...Da musste sich Schwarzenegger nicht mal in die Rolle hineinversetzen oder? Auch die Vater-Sohn-Beziehung zwischen John Connor und dem Terminator ist nicht ganz so schräg wie es sich anhören mag. Ich meine...es gibt auch Frauen die sich in ihre Vibratoren verlieben oder?
Spaß beiseite: Klasse Actionfilm.
19. Hot Fuzz Klasse Zeug! Die ersten 3/4 des Filmes sind einfach nur Story. Familiengerechte, teilweise dämliche Story, wie unser Hauptcharaker eine Verschwörung in einem kleinen Dorf aufdeckt. Das letzte viertel ist dann ein einziger Krieg zwischen den örtlichen Senioren und einer Hand voll Polizisten.
Wem Shaun of the Dead gefallen hat wird Hot Fuzz lieben.
18. From Dusk Till DawnGanz kurz: Blut, Gewalt, dumme Sprüche, George Clooney, Quentin Tarantino, Robert Rodriguez. Was will man mehr? Trash in seiner Reinkultur.
Hirn raus, Film rein.
17. Lord of WarMan kann über Nicolas Cage sagen was man will. Ist er ein guter Schauspieler? Ein schlechter? Da trennen sich meist die Meinungen. Aber in Lord of War passt seine "sentimental, verunsicherte" Art klasse. Es wird die Geschichte von Yuri (Nicolas Cage) erzählt, wie er zum Waffenhändler wurde und er in dem langen Prozess seine ganze Familie nach und nach verloren hat.
Schöne Story, toll erzählt und dargestellt.
16. V wie Vendetta
Zitat:
V: "Das Einzige, was wir gemeinsam haben, Mr. Creedy, ist, das wir gleich sterben werden." Mr. Creedy: "Was denken sie, wie das passieren soll?" V: "Mit meinen Händen um ihre Kehle." Mr. Creedy: "Blödsinn! Was wollen sie machen, he? Wir haben hier alles abgesucht. Sie haben gar nichts! Außer ihren albernen Messern und ihren affigen Karatezappeleien! Wir haben Gewehre!" V: "Nein. Sie haben Kugeln und die Hoffnung, dass ich nicht mehr stehe, wenn ihre Munition aufgebraucht ist. Denn wenn doch, sind sie alle tot, bevor sie nachgeladen haben."
Gegen V ist kein Kraut gewachsen. Ich liebe es einfach ihm zuzuhören. Die Action ist zwar nicht so dolle, aber dafü bringt V wie Vendetta jede Menge Sprüche und Unterhaltungen die man so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommt.
In dem Sinne:
Zitat:
Mr. Creedy: "Warum stirbst du denn nicht?" V: "Unter dieser Maske befindet sich mehr als nur Fleisch. Unter dieser Maske befindet sich eine Idee Mr. Creedy. Und Ideen sind kugelsicher!"
15. Aliens (UNCUT) Der zweite Teil der Quadrilogie, die meiner Meinung nach ein Zweiteiler hätte bleiben sollen. Aliens war einer der ersten Horrorfilme, die ich mir angesehen habe und deswegen ist auch sehr viel davon hängen geblieben. Klassische Horrorelemente gemixt mit jeder Menge Sci Fi.
Sollte schon jeder von euch gesehen haben, wenn nicht: ANSCHAUEN!!!
14. Besser gehts nicht Jack Nicholson. Muss ich noch was zu diesem Film sagen? Muss ich? Ok...Jack Nicholson spielt den New Yorker Schriftsteller Melvin, welcher unter Zwangneurosen leidet. Achso: Er ist auch ein riesen Arschloch. Überrascht? Melvin hasst seine Umwelt, alles was er wahrnimmt oder nicht wahrnimmt. Nach und nach aber, lernt er seine Mitmenschen besser kennen und schafft es (wenn auch nur widerwillig) etwas gutes an den zwischenmenschlichen Beziehungen zu sehen. Ausgelöst wird das alles wegen einem Hund. Lasst euch überraschen, schauts euch an.
Bei Nicholson kann man nie was falsch machen.
13. Sin City Da ich mir hier sicher bin, dass jeder von euch diesen Film schon gesehen hat, mach ich es hier auch kurz. Anfangs zusammenhanglose Storylines werden zum Schluss hin miteinander verknüpft. Jeder Hauptcharakter erzählt seine eigene Geschichte von Sin City. Hierbei kommen die typischen Motive zum Einsatz: Rache, Freundschaft, Liebe, Job.
Einer der besten Comicverfilmungen aller Zeiten.
12. Starship Troopers (UNCUT) Wie erkläre ich diesen Film jetzt am besten? Hm...Ok. Stellt euch vor, die Strandszene aus "Der Soldat James Ryan" hätte auf Steroiden das Sci Fi-Genre geschwängert. Was dabei rauskommt ist Starship Troopers. Keine interessante Story, einfach nur "Gruppe vs Horde-Blut spritz-Magazin wechsel-weiterballer-Balls to the wall-Action".
Der Traum für jeden Shooterfan.
11. The Dark Knight Ein Film der bei keiner Liste fehlen sollte. Die Story ist komplexer als bei allen seinen Vorgängern, der Joker wird von Heath Ledger auf ein ganz neues niveau gehoben (Ps: mir hat der Nicholson-Joker besser gefallen) und einfach alles in diesem Film stimmt. Kein "Held der Nacht rettet die Stadt". Wie Chester A. Bum bereits sagte: "Noone is save in this movie...Everyone has a price to pay...".
Muss man gesehn haben, gehört in jede DVD-Sammlung, Punkt.
10. Indiana Jones und der letzte Kreuzzug Wie kann man Indiana Jones nicht mögen? Es ist einer der besten Trilogien die es je gab! Ach da soll es noch einen vierten Teil geben? Bullshit. Für mich hört es nach "Der letzte Kreuzzug" auf. Uns Fans wurde mit dem vierten Teil ordentlich in die Eier getreten. Aber wieder zurück zum eigentlichen Film. Indiana Jones war schon immer ein Meilenstein unter den Abenteuerfilmen. Was macht diesen hier so besonders? Sean Connery! Er passt super in die Rolle von Indis Vater. Er sieht nicht ein, dass sein Sohn schon vor langer Zeit erwachsen geworden ist und auf der Gegenseite findet es Indiana unerträglich, wenn sein Vater mal recht hat. Die ewige Vater-Sohn-Geschichte wie viele der Leser es aus ihrem eigenen Leben kennen sollten... Nur in einem Indiana Jones-Film.
Ein würdiger ABSCHLUSS(!!!) für die Trilogie. ...Königreich des Kristallschädels...Bullshit...
9. Das Ding aus einer anderen Welt (UNCUT) Diesen Film habe ich erst vor einiger Zeit gesehen und joar...Bester Horrorfilm den ich je gesehen habe. Ekelhaft...JA! Im Jahre 1982 gedreht...NA UND?! Immernoch der beste Horrorfilm den ich je gesehen habe. In diesem Film geht es um ein Wesen aus dem Weltall das man "Das Ding" nennt. Es kann seine Form verändern und imitiert seine absorbierten Opfer. Im Laufe der Geschichte traut keiner mehr dem anderen über den Weg. Keiner weiß wer schon zu dem Ding wurde oder wer noch ein Mensch ist. Was für mich diesen Film zu etwas ganz besonderem macht, ist dass die Atmosphäre durch das Misstrauen zwischen den Charakteren aufgebaut wird und nicht direkt durch die Bedrohung durch ein außerirdisches Etwas.
Niemand darf sich ein Horrorfilmfan nennen, wenn er nicht diesen Film gesehen hat. ANSEHEN! 8. Hero Ich bin kein großer Marshal Arts Fan. Ok! Da gibt es Jackie Chan. Aber Jackie Chan ist ein Gott. Das ist was anderes. Wieso also Hero so weit oben in der Liste? Ganz einfach: Die Kämpfe stehen im Hintergrund, die Charaktere im Vordergrund, die Geschichte wird in 3 ähnlichen Varianten erzählt (Lüge, Vermutung, Wahrheit) und die Filmmusik. Ich habe nochnie eine so gute Filmmusik wie in Hero gehört. Ich weiß, dass die musikalischen Einflüsse sehr wichitg sind um in einem Film die gewollte Atmosphäre zu erschaffen und sowas in allen anderen Filmen auch vorkommt, aber hier ist es einfach super gemacht. Macht nicht den selben Fehler wie ich und guckt ihn mit euren Freunden zusammen an. Die Sprüche die da kommen sind zwar recht witzig (und Hero liefert hier und da wirklich die eine oder andere gute Vorlage) aber das macht das Filmerlebnis kaputt. Schaut ihn euch alleine oder mit jemandem an, bei dem ihr sicher seit, dass er/sie den ganzen Film über die Klappe halten kann.
Mehr als nur ein Jet Li-Streifen.
7. Ghostbusters Zitat:
"Bist Du ein Gott?" "Nein." "Dann, stirb!"
Man wächst mit ihnen auf! Die Filme, die Spielsachen, die Cartoonserien...Wen wundert es, dass dieser Film so oft ganz oben in den Charts auftaucht? Es hat alles was einem Kind gefällt! Gruselige Elemente, eine Gruppe von Helden und einen tollen Humor der nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene super unterhällt. Die Hauptcharaktere sind auf ihre eigene Art "liebenswürdig vertrottelt". Sie verdienen den Titel "Trotteln" aber nicht den Titel "Vollidioten". Der Humor ist nicht übertrieben dämlich wie es den Anschein haben könnte. Er ist noch Meilen vom Jim Carrey-Niveau entfernt. Und jetzt fühle ich mich schuldig, dass ich Ghostbusters mit Jim Carrey verglichen habe...Ich entschuldige mich hiermit bei der Fangemeinde. Der Nachfolger war zwar gut aber nicht ganz so gut. Jede DVD-Sammlung ohne mindestens einen Ghostbustersfilm gehört in den Schredder geworfen.
OH! Noch einen zum Abschluss:
Zitat:
"Ich bin weit über die Fähigkeit rationalen Denkens hinaus entsetzt."
6. Batman & Batman Returns Ich habe beide Filme auf den sechsten Platz gesetzt, weil sie mir beide gleich gut gefallen. Batman hatte *Trommelwirbel* Jack Nicholson als den besten Joker aller Zeiten und Michael Keaton als den besten Batman aller Zeiten. Batman Returns hat Michael Keaton als den besten Batman aller Zeiten und eine Palette von Charakteren, wie man sie bis dato nicht gesehen hat. Außerdem hat Batman Returns eine besondere Trumpfkarte. Wir kennen alle die Filme in denen die Bösewichte nicht selbst daran schuld sind, dass sie böse wurden. Hier ist es etwas anders. Batmans Widersacher bringen dieses Schema auf ein ganz neues Level. Catwoman: Kämpft zwar auch gegen die Kriminalität, aber sie hat auch ihre eigenen Ziele. Die erste und vermutlich beste Antiheldin auf der Leinwand. Pinguin: Wegen seiner äußerlichen Erscheinung aus der Gesellschaft ausgestoßener Freak. Er ist im inneren irgendwie noch wie ein Kind und will einerseits zurück in diese Gesellschaft und andererseits verabscheut er diese noch zu sehr, so dass er im Geheimen schlechte Ziele verfolgt. Max Shreck: Christopher Walken...Christopher "FUCKIN" Walken. Muss ich noch was dazu sagen?
Beide Filme haben ihre Fans. Für mich gehören Batman und Batman Returns einfach zusammen.
5. Schräger als Fiktion Ich könnte mir diesen Film immer und immer wieder ansehen. Es geht um den bei der Bundessteuerbehörde angestellten Harold Crick. Dieser führt ein geplantes und einsames Leben. Eines Tages jedoch, hört er eine Stimme, die alles kommentiert was er macht. Er versucht natürlich diese zu ignorieren. Aber als die Stimme von seinem baldigen Tot spricht wirds bunt. Es stellt sich heraus, dass diese Stimme die von der Autorin Karen Eiffel ist. Diese Schreibt ihr neues Buch und merkt nicht, dass ihre Hauptfigur in wirklichkeit existiert und jedes ihrer getippten Wörter in seinem Kopf hören kann. Erst nach und nach, mit erscheinen der "Stimme", fängt Harold wirklich an zu leben. Er macht Sachen die er schon immer machen wollte, findet die Liebe seines Lebens und genießt sein Dasein.
Will Ferrell, Maggie Gyllenhaal, Dustin Hoffman und Emma Thompson in einem Film? Da kann nichts schief laufen.
4. Children of Men 2027: Die Frauen können keine Kinder mehr auf die Welt bringen. Jede Nation weltweit bricht auseinander, nur noch das Vereinte Königreich bleibt stabil. Wobei von stabil keine Rede sein kann. Anschläge auf den Straßen Londons, vom Staat verteilte Suizidpackungen und Gefängnisghettos sind alles andere als Markenzeichen einer stabilen Nation. In diesem ganzen Chaos lebt Theo Faron (Clive Owen) als Bürger Englands in einer sterbenden Welt. Eines Tages wird er von seiner Exfrau entführt und soll die erste schwangere Frau seit fast 20 Jahren zum Human Project in Sicherheit bringen. Theo ist kein Held, der auf seinen Auftritt wartet. Er ist immernoch der verängstigte und leicht verwirrt wirkende 0815-Bürger. Nur mit dem Unterschied, dass ihm eine sehr große Last auferlegt wurde.
Sehr unterschätzter Film. Schade, dass er so unbekannt ist!
3. Pans Labyrinth Einfach alles an diesem Film ist fantastisch. Die Story, die Schauspieler, die Charaktere, die Welt. Einfach alles. Die kleine Ofélia zieht mit ihrer Mutter zu ihrem Stiefvater, welcher unberechenbar und brutal ist. In ihrer Trauer sucht Ofélia Zuflucht in einer Fantasiewelt, in der sie von einem Pan 3 Aufgaben bekommt, welche sie vor dem nächsten Vollmond erfüllt haben muss, um ihr Schicksal zu erfüllen. Klingt sehr stark nach Kindermärchen. Aber dieser Film ist alles andere als für Kinder geeignet. Nach einiger Zeit stellt sich der Zuschauer die Frage: Passiert das alles nur in ihrer Fantasie? Passiert das alles wirklich? Oder erweckt sie durch ihre Fantasie diese schaurige Märchenwelt zum Leben? Naaaaa...Ich will nicht spoilern aber, aufmerksame Zuschauer werden diese Frage beantworten können.
Ein Märchen für Erwachsene mit viel Gefühl und Fantasie.
2. Sweeney Todd Erst mal: Ich hasse Musicals! Ich hasste sie als Kind bei Disneyfilmen und ich hasse sie, wenn ich denen mal beim Zappen im TV über den Weg laufe. Sweeney Todd hingegen kann man nur lieben. Ein Großteil des Filmes wird gesungen, ja! Aber es wird nicht besungen wie toll und schön die Welt so ist. Es geht eher um Rache, Hass und die düsteren Seiten des Lebens. Und das ist das Stichwort: Düster. Der dunkle Unterton verfolgt einen durch den ganzen Film hindurch und schafft eine klasse Atmosphäre, in welche die Charaktere sehr gut passen. Johnny Depp spielt den kaltherzigen und rachsüchtigen Mörder sehr gut und die anderen Schauspieler machen ihre Arbeit ebenfalls erstklassig.
Ein Meisterwekr der Filmkunst. Nicht jedermanns Geschmack, zweifellos! Aber für mich ein Drama von epischem Ausmaß.
1. The Bucket List - Das Beste kommt zum Schluss Ich werde bei diesem Film das Gefühl nicht los, dass er gezielt für Jack Nicholson und Morgan Freeman gedreht wurde. Beide Schauspieler spielen DIE Rollen mit denen man sie für gewöhnlich identifiziert. Jack Nicholson spielt Edward Cole. Ein sarkastisches, selbstverliebtes Arschloch. Morgan Freeman spielt Carter Chambers. Dem bodenständigen, liebevollen wenn auch grimmigen alten Mann. Beide passen einfach göttlich in ihre Rollen. Edward ist ein Multimillionär der in seinem eigenen Krankenhaus behandelt wird. Er teilt sein Zimmer mit dem Mechaniker Carter. Beiden wird gesagt, dass sie nicht mehr lange zu leben haben. Carter schreibt aus Jucks eine Liste mit Dingen die er gerne noch vor seinem Tod machen würde. Mit Edwards Einmischen wird diese Liste dann ernst. Zusammen umreisen sie die Welt und streichen einen Punkt nach dem anderen. Dabei merken sie erst, dass ihnen einiges entgangen ist. So stellt sich heraus, dass Edward nie eine richtige Familie hatte und seine Tochter nichts von ihm wissen will. Carter hingegen, hat eine Familie welche er liebt. Doch durch die frühe, ungewollte Schwangerschaft seiner heutigen Ehefrau musste er sein Studium abbrechen und wurde zum Mechaniker. Dieser Film ist die pure Essenz einer Tragikomödie. Jeder traurige Moment bringt dennoch ein Grinsen auf das Gesicht des Zuschauers und jeder lustige Augenblick hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Es ist die Geschichte von zweit alten Männern die zu Freunden wurden und in ihren letzten Monaten mehr gelebt haben als in ihrem ganzen Leben.
Diesen Film schaut man mit einem weinenden und einem lachenden Auge an. Für mich der beste Film mit den zwei besten Schauspielern aller Zeiten.
Final Fantasy ist nicht nur ein Spiel, es ist ein Phänomen das Rollenspielfans als auch Freunde anderer Genres zusammenbringt. Hier nun mein Review zu FF13.
Story: Große Steigerung zum Vorgänger. Final Fantasy 13 bietet eine nette, interessante Geschichte. Anfangs kann man mit vielen Wörtern, mit denen umhergeworfen wird, nichts anfangen. Aber nach einiger Zeit kommt man mit der relativ modernen Welt zurecht. Große Wendungen gibts nicht. Alles ist vorhersehbar und man hat sowas schon mal wo gesehen. Kurz: Die Story bietet nichts weltbewegendes, aber sie ist solide und unterhaltsam.
Charaktere: Unsere bunt zusammengemischte Gruppe ist den Entwicklern auch recht gut gelungen. Es ist zwar Geschmackssache, aber Sazh ist der einzige Charakter bei dem ich mitfühlen konnte.
Spoiler:
Die Szene bei der sein kleiner Sohn ihn nach langer Zeit wieder sieht. Beide sind glücklich, doch plötzlich, sein Sohn erstarrt mit einem kindlichen Lächeln vor seinem Vater zu Kristall.
Das war das einzige mal, bei dem mich ein trauriger FF-Moment auch wirklich bewegt hat. Ich musste hier wirklich kurz die Konsole ausmachen und diesen Moment auf mich wirken lassen. Traurig aber auch wunderschön inszeniert. Was die anderen Charaktere angeht...Joar. Ich verstehe nicht warum Lightning das ganze Spiel über eine Fresse zieht, Snow ist der 0815-"Ich will meine Geliebte retten"-Typ, Fang ist unsere Amazone, Vanille die nervige Miss Immergrins und Hope...Hope...Den größten Spaß, den ich mit Hope hatte, war in einer XBL-Party seinen Namen zu erwähnen und zuzuhören, wie über ihn gebasht wird. Man kann diesen Jungen nur hassen. Es geht nicht anders!!! Spielt das Spiel selbst und ihr werdet ganz schnell rausfinden warum.
Spielewelt und Musik: Leider spielt sich FF13 wie ein Marathon. Erst ab Kapitel 11 bekommt man die große Pracht der Spielewelt in seinem vollen Umfang zu sehen. Muss man sich eben bis dahin durchkämpfen. Aber glaubt mir. Es lohnt sich. Ich werde das Gefühl nicht los, dass das FF typische "monster recycling" hier stärker zum Einsatz gekommen ist. Man nehme den selben Gegner, male ihn mit einer anderen Farbe an und setze ihn in eine andere Gegend. Ist zwar in ordnung, aber auf die Dauer nervt das einfach nur noch. Was die Musik angeht: *Trommelwirbel* EPIC!!! Von Teil zu Teil schaffen die Entwickler es, ihre Leistungen vom Vorgänger noch zu übertreffen. Diesmal wird zwar auch oft mit Musikstücken gespielt, in welchen gesungen wird, doch dies ist alles andere als ein Fehler der Entwickler gewesen. Die Spielemusik ist sogar so gut, dass ich mir ernsthaft überlege mir die OST zu kaufen.
Kampfsystem: Erst mal würde ich gerne sagen, dass ich großen Respekt vor der Arbeit von den großen Kritiker und Redakteure (egal welcher Websites oder Magazine) habe. Aber mir kann keiner verklickern, dass das hier das beste Kampfsystem eines FF's ist. Entschuldigung aber dies ist Bullshit. Ok! Bevor das eine oder andere Fangirl nen Schreikrampf bekommt: Die Kämpfe gehören zu den besten interaktiven Filmen die ich je gesehen habe...Punkt. Mehr ist das doch nicht oder? Jedenfalls zu Beginn, ist das Spiel nicht anderes als eine Misshandlung des "A"-Knopfes (bei der PS3 der "X"-Knopf). Die Charaktere machen eh das, was sie für richtig halten und in den meisten Fällen haben sie ja auch recht. Also warum soll ich die Befehle selbst eingeben? Achso...Die Esper sind auch irgendwie überflüssig. Sie können einen zwar hier und da mal nützlich werden (wie es bei mir EIN EINZIGES MAL der Fall war), aber ansonsten vergisst man schnell, dass man sie überhaupt hat. Hmm...Gibt es da nicht noch diese Paradigmen? Ja die gibt es und sie sind die einzige Möglichkeit die Strategie im Kampf zu ändern. Ja, auch alles nett usw. Aber warum in Gottes Namen muss das ändern der Paradigmen so lange dauern? Nicht immer, aber einfach viel zu oft in den dümmsten Momenten!
Wenn man sein Paradigma ändert gibt es 2 Möglichkeiten, was man zu Gesicht bekommt. 1. Man sieht die ganze Gruppe, wie sie ihre Rollen ändern. GLEICHZEITIG! Das geht ganz schnell und diese eine Sekunde ist nicht unbedingt kampfentscheident. 2. Man sieht jeden einzellnen Charakter sein Paradigma ändern. EINER NACH DEM ANDEREN! In der Zwischenzeit bekommt man natürlich ordentlich auf die Fresse. Frage: Wieso? Wieso musste das sein? Gibt es da draußen jemanden, der die FF-Charaktere beim Paradigmenwechsel in irgendeiner Pose sehen will? Könnt ihr euch vorstellen, was für eine Katastrophe das mit niedriger TP auslössen kann? Besonders wenn man sich verklickt? Was mir aber mehr gedanken macht, ist dass ich vermutlich der einzige bin dem folgendes regelmäßig passiert ist: "Ich versuche den Serienbalken des Gegners hochzutreiben. Wenn man nicht darauf achtet kann es ganz schnell passieren, dass man bei einem Gegner den man in 30 Sekunden besiegen kann, aufeinmal 3-4 Minuten braucht. Also bin ich gezwungen Risiken einzugehen (Randnotiz: Ok...Guter Schachzug der Entwickler). Dann denke ich, dass es Zeit wird das Paradigma umzustellen, damit sich meine Charaktere heilen können. Was passiert? Der unnötig lange Paradigmenwechsel tritt ein, in der Zwischenzeit ist einer meiner Heiler tot, mein anderer Heiler kommt nicht nach und ich bin auch tot."
Kann sein, dass ich mich hier zu sehr reinsteigere, aber wessen dumme Idee war das? An den Schuldigen: Sorg doch bitte dafür, dass wir bei FF15 in den brenzligen Momenten das hier zu Gesicht bekommen:
Nachdem das vorbei ist, sieht man seine Kämpfer natürlich abgeschlachtet rumliegen und der "Game Over"-Titel lacht einem ins Gesicht.
Tut mir leid das sagen zu müssen. Aber meiner Meinung nach macht dieses kleine Manko die Kämpfe zu einem Witz.
Fazit: Final Fantasy 13 ist ein gelungenes Spiel, mit fantastischer Musik, wunderschönen Umgebungen und einem Kampfsystem das den Titel "Epic fail" verdient hat. Zum Glück war es nun doch nicht so schlimm, dass es einem den Spaß am weiterspielen endgültig vermiest. Dennoch knabbert es stark an der Wertung. Ich werde die Nebenmissionen auch noch zuende spielen. Aber das auch nur, weil ich mich an den Umgebungen nicht satt sehen kann und (wie schon mehrmals erwähnt) die Musik klasse ist.
Es sind Semesterferien. Da ich sowieso nichts besseres zu tun habe und alle meine Freunde Werktags arbeiten müssen, dachte ich, ich könne mir hiermit die Zeit vertreiben.
Das Dalton-Experiment ist ein Projekt, welches rausfinden soll, wie lange ich in meinem Zimmer bleiben kann, ohne den Verstand zu verlieren. Hierbei zählen nicht: der Weg zur Toilette, der Weg zum Kühlschrank und der Weg zum nächsten Kippenautomaten. Hier nun meine Aufzeichnungen, die in Form eines Tagebuches geführt wurden:
Tag 1: Wir haben Montag. Endlich mal Ruhe vom stressigen Alltag. Einfach in meinem Zimmer sein, von der Außenwelt abschotten und tief durchatmen. Tut echt gut.
Tag 2: Gott ist das langweilig. Die Spiele jucken mich nicht mehr und im TV läuft (welche Überraschung) nichts gescheites. Im Normalfall würde ich jetzt mein Handy zur Hand nehmen und meine Freunde anrufen.
Tag 3: Ich habe meinen Wänden Namen gegeben. Sie heißen Wessi, Ossi, Nordi, Südi, Decki und Boden. Diese Jungs haben, jeder für sich, einen sehr interessanten Charakter. Besonders Ossi verblüfft mich immer wieder mit seiner standhaften Einstellung. Echt hart im nehmen der Kerl.
Tag 4: Krisensitzung. Seit Nordi heute Morgen zu Südi gesagt hat: "Hör auf mich ständig so anzuglotzen!", hat sich die gemeinschaftliche Atmosphäre im Zimmer verändert. Ich versuche die ganze Zeit zu schlichten, aber keiner hört mir zu. Es ist so als würde man mit einer Wand reden.
Tag 5: Es ist soweit. Die Situation eskaliert. Der Wecker hat vorhin angefangen zu Reden und dieser Bastard kann einfach nicht die Fresse halten. Sein ständiges Gelaber treibt alle im Zimmer in den Wahnsinn. Boden ist auch sauer auf mich, weil ich ihm ausversehen ins Gesicht getreten bin. Alles im Zimmer scheint es nun auf mich abgesehen zu haben. Langsam aber sicher pirschen sie sich an mich heran. Werde heute Nacht nicht schlafen. Muss auf der Hut sein...
Tag 6: FUCK!!! Bin eingepennt. Aber mir geht es noch gut. Halte es hier nicht mehr aus. Es ist Samstag. Leute sind erreichbar. Muss das Zimmer verlassen. Schranki ist ein perverses Arschloch. Wollte Klamotten rausholen als er: "Tiefer!" stöhnte. Werde ne Zeit lang nicht nach Hause kommen. Erst wenn sich diese ganze Sache gelegt hat. Brauche Urlaub von diesem Trip.
Fazit vom Dalton-Experiment: Kein sichtbar klares Ergebnis zu erkennen. Alles war wie es sonst auch immer ist. Gegenstände Reden genau den selben Mist wie vorher. Sollte aber weiterhin einen Blick auf Betti werfen. Der scheint den Verstand zu verlieren.
Das meist gehasste Spiel unter den FF-Fans und irgendwie kann ich es auch verstehen. Die Charaktere sind merkwürdig, die Liebesbeziehung zwischen Squall und Rinoa ist so kitschig, dass man kotzen möchte und die Story...sagen wir mal, dass sie etwas schräg war.
Das Kampfsystem ist an sich garnicht mal SO schlecht. Wenn man von der Drawfunktion und dem absolut umständlichen Kopplungen absieht, haben die Kämpfe schon etwas Fun gemacht.
Im Großen und Ganzen war dieser Teil schlechter als sein Vorgänger. Was ihn aber rettet, waren die imposanten Zwischensequenzen und die Spielemusik (welche einfach nur noch KICK-ASS war und es immernoch ist).
Fazit: Sollte man mal gespielt haben. Aber danach bitte nicht memmen, dass es einem nicht gefallen hat.